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Manche Journalisten behaupten ja, sie hätten gelernt, sich mit lesenschreibenrechnen auszukennen. Das hilft aber nichts, denn der Herr Günther Lachmann von der WELT schlagzeilt:
Hartz IV: CDU-Vize Rüttgers geht auf Lafontaine-Kurs
LeserinLeser reibt sich ob der neuen Richtungserkenntnisse die da geschildert werden, den 8-Tage Bart. Es sei, so Herr Lachmann, der anscheinend für seinen Namen etwas kann, ein „beispielloser Linksschwenk“ was da Herr Rüttgers mit seinen NRWCDULandesvorstandsfraumannen beschlossen hat. „Erneut“ habe man sich „links der CDU Mitte“ positioniert. Rechts und Links sind ja schon sehr wandelbare Richtungen, das mit der Mitte und der CDU, da hat ja Frau Merkel schon alles besetzt. Ihre Mitte reicht von rechtsrechts bis linkrechtsrechtslinks. Nun kommt der Herr Rüttgers der im Jahre 2009 Wahlen verlieren will und verkündet, das ein Hartz IV Empfänger Anspruch auf „Leistungen“ (man fragt sich schon wie dieser Begriff mit dem Slogan „Leistung muss sich lohnen“ vereinbar ist) hat, der über ein „Schonvermögen“ von 45 000.- € auf der hohen Kante hat, um für das Alter vorzusorgen. Zu diesem epochalen Lachmannlinksschwenk gehört auch:
„…dass gering verdienende Selbstständige bei der Risterrente in den Kreis der Zuschussberechtigten aufgenommen werden sollen. Und den Übergang von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand wollen die Christdemokraten an Rhein und Ruhr „variabel“ gestalten. Gedacht wird an eine „Teilrente“.
Ja, da ergreift der Rüttgers die rote Fahne mit Essbesteck geschmückt, schwenkt sie und der Günther Lachmann unterstellt ihm, dass er damit Oskar Lafontaine der ja ständig „Hartz IV muss weg“ fordert, links überholt. Bei der WELT herrscht nicht nur Verwirrung bei den Himmelsrichtungen sondern auch wie weit man gehen darf als Politiker, um das Volk zu bescheißen. Die „Pendlerpauschale“ ist ja auch schon ein weltrevolutionäres Werkzeug geworden, wenn man sie wieder einführt.
Das das was da der Herr Rüttgers nun leit(d)antragend vorschlägt, ist laut WELT-Schreiber die „Illusion von einem sozialstaatlichen „Rundum-Sorglos-Paket“. Das es geradezu revolutionär sei, dass Rüttgers mitgeholfen habe dass das Arbeitslosengeld I für ältere Arbeitslose länger bezahlt wird, reicht aus, dass die RüttgersCDU die Kanzlerin unter Zugzwang brachte. Wer erinnert sich noch, da gab es gar keine Die Linke. Und die Gewerkschaften schliefen damals wie heute in ihrer Sozialpartnerschaftsmatte, für drei Jahre Arbeitslosengeld? Ganz ohne Oskar oder Rüttgers!
Richtig erkannt ist nur der Begriff „Illusion“ aber mit dem arbeiten alle politischen Parteien.
Die Lachmann Schlusserkenntnis: „In der Hoffnung, die Macht an Rhein und Ruhr mit linker Politik verteidigen zu können, ignorieren die CDU-Spitzenpolitiker um Rüttgers und den Generalsekretär Ronald Pofalla ganz bewusst, wie sehr sie damit die politischen Koordinaten in Deutschland zugunsten der Linkspartei verschieben. Indem sie ohne Not sukzessive den Forderungen der Linken nachgeben, rechtfertigen sie dieselben, überholen die SPD links und adeln Lafontaine als Vorkämpfer einer gerechteren Politik.“
„Parteifreunde/Christgenossen – die Richtung stimmt!“
Lieber Herr Lachmann, bis zur Verwirklichung des Ahlener Programms, das ich hier nicht zitieren will, ist ein weiter Weg nicht nur für die CDU, auch für Die LINKE.
Aber wie lange wird es noch dauern und wir erliegen dem Radikalsozialismus der CDU, die durch Die LINKE., getrieben die Vorfahrtsregel umschreibt: LINKS vor RECHTS!
Dieter Braeg
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