Die vor allem von der bürgerlichen Presse losgetretene „Einkommensdiskussion“, an der Klaus Ernst mit seinen Abrechnungsmethoden und der Einstellung wie er mit seinen Bezügen umgeht einen großen Anteil und Beitrag leistete, ist am besten mit realer Tatsachenschilderung zu begegnen.
Warum zum Beispiel auf der untersten Ebene im kommunalen Bereich(Stadträte, Bezirksvertreter etc) in NRW 50% der gezahlten „Entschädigung“ an die örtliche Partei abzuführen ist und dazu auch noch auf Landesebene ein Wahlfond bedient werden muss, ist eine Sache, dass damit zum größten Teil politische Arbeit bezahlt wird, die von der Mitgliedschaft nicht nur nicht kontrolliert werden kann sondern eine Mitwirkung der Mittelverwendung nicht vorgesehen ist, sollte vor allem unter dem Aspekt beantwortet werden, dass die Mandatarinnen und Mandatare in höheren Ämtern (Landtag Bundestag) in keinem Fall 50% ihrer Bezüge „abführen“.
Wieder ist ein Jahr vollbracht und dann wandern alle Beiträge des vergangenen Jahres in’s Archiv um neuen Lesestoff und Ereignissen des Jahres 2008 Platz zu machen. Natürlich wird nichts vernichtet oder verändert. Wer die entsprechenden Buttons (Archivsammlung 2007 und Archiv 2006) anklickt, der kann all das lesen was unsere Autorinnen und Autoren geschrieben haben.
Freundliche Grüße und ein nettes Jahr 2008 wünscht und erhofft das KOSSAWA Team